Über Nietzsche, den Armen Spielmann und noch einige Geistesmenschen.
 
Montag, 1. Juni 2026, 19.00 Uhr
Österreichische Gesellschaft für Literatur
 
Walter Seitter im Gespräch mit Alexander Doent
 
Seitters Studie Unzeitgemäße Aufklärung. Franz Grillparzers Philosophie (Wien 1991) wird zum Ausgangspunkt eines Gesprächs mit dem Komponisten Alexander Doent über Nietzsche und Grillparzer als weit voneinander entfernte Beobachter und Akteure der Moderne.
 
Ferner erwartet das Publikum die Erst-Lesung einer Reihe von Satiren Franz Grillparzers.
 
<Biographien>
 
Walter Seitter, Philosoph in Wien, geb. 1941 in St. Johann in Engstetten, NÖ. Seit 1979 Mitherausgeber von Tumult – Schriften zur Verkehrswissenschaft. 1989 Mitbegründer der Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule, 1996 des Ersten Wiener Philosophen-Cafés.
 
Zahlreiche Bücher, u. a. „Menschenfassungen“ (München 1985, Weilerswist 2012); „Das politische Wissen im Nibelungenlied. Vorlesungen“ (Berlin 1987); „Piero della Francesca. Parallele Farben“ (Berlin 1992); „Physik des Daseins“ (Wien 1997); „Multiple Existenzen: El Greco, Kaiserin Elisabeth, Pierre Klossowski“ (Wien 2003). Übersetzte Werke von Roland Barthes, Michel Foucault, Pierre Klossowski, Francis Ponge.
 
Alexander Doent, geb. 1968 in NÖ., Komponist und Autor. Studierte in Köln, Berlin u. Wien, Bewahrer des TONHOF-Archivs. Schrieb u. a. die Bühnenwerke „Krieg und Frieden“ (Kammeroper Wien, 2018); „Melusina“, nach Grillparzer/Kreutzer (Oper Linz, 2022).